Allgemeines

  

  • Die Musikschule hat den öffentlichen Auftrag, das gemeinsame Musizieren zu fördern. Insofern verbindet Musikschulunterricht die individuelle Ausbildung mit der planmäßigen Anleitung zum Ensemblespiel.
  • Diesem Konzept wird nicht nur im Gruppenunterricht Rechnung getragen, sondern auch in den Ensembles und Orchestern, in der Kammermusik, in Musizierprojekten und in den Chören.
  • Die Musikschule erwartet also ihre SchülerInnen in der Regel zweimal in der Woche zum Unterricht: zum einen zum Instrumental- oder Gesangsunterricht und zum anderen zum Ensembleunterricht. Hinzukommen noch fallweise Theoriestunden
  • Dieses Konzept wird durch die Erfahrung bestärkt, daß das Gruppenerlebnis in der Musiziergemeinschaft sich positiv motivierend auf die musikalische Entwicklung der SchülerInnen auswirkt. Die Ensembles sind auch (gegen Gebühr) offen für Interessenten, die ihre individuelle Ausbildung nicht an der Musikschule erhalten.

  


Unterrichtsmöglichkeiten

Früherziehung I

Der Kurs Früherziehung I wird Kindern im Alter von 4 Jahren gerecht (2 Jahre vor Schuleintritt). Der Unterricht basiert auf neuesten musikpädagogischen Erkenntnissen. (Spontaneität, Singen und Sprechen, Bewegung und Tanz in kindgerechter Kombination). Die Unterrichtsform ist ein Kleingruppenunterricht.

Früherziehung II

Kinder, die ein Jahr vor dem Schuleintritt stehen, können am Früherziehungskurs II teilnehmen. Der Unterricht soll Kinder nicht nur in ihren Ausdrucks- und kreativen Fähigkeiten bereichern, sondern auch den Eltern eine Entscheidungshilfe für den nachfolgenden instrumentenspezifischen Vorbereitungskurs bieten. (Kennenlernen und Handhabung der verschiedenen Instrumente und Besuch von Hauptfachstunden sind vorgesehen). Auch in diesem Kurs ist die Unterrichtsform der Kleingruppenunterricht.

Elementarer Instrumentalunterricht

Bei individueller Eignung kann sowohl zusätzlich zur musikalischen Grundschulung als auch an deren Stelle dieses Fach gewählt werden. Dauer max. 2 Jahre. Der Unterricht wird für Saiten-, Tasten-, und Blasinstrumente großteils in 3er Gruppen geführt. Ergänzungsfächer: Kinderchor, Ensemblespiel.

Der Elementare Instrumentalunterricht kann nur nach Überprüfung der körperlichen und geistigen Fähigkeiten und der individuellen Eignung für das jeweilige Instrument durch die Hauptachlehrer belegt werden.

Instrumentalunterricht

Der Unterricht am Instrument/Gesang wird als Einzelunterricht, Partnerunterricht bzw. in 1/2 Unterrichtseinheiten sowie 3er Gruppen geführt (Unterrichtseinheit zu 50 Minuten).
Die Ausbildung für ordentliche Schüler ist in 3 Stufen gegliedert. Innerhalb jeder Stufe ist der Besuch der ensprechenden Musikkunde sowie eines weitern Wahlfaches Pflicht. Hinzu kommen in jedem Jahr Aktivitäten gemeinschaftlichen Musizierens (z.B. Chor für Sänger, Orchester für Streicher oder Kammermusik für Bläser) als den Unterricht flankierende Ergänzungsfächer. Kollektivstunden, Klassenabende, Wettbewerbe etc. runden die Ausbildung ab. Die Gesamtheit aller Tätigkeiten ist ein integraler Bestandteil eines ganzheitlichen Musikunterriches zur Förderung der Persönlichkeit und daher verpflichtend.

  • Unterstufe

    Die Unterstufe ist die instrumentale und theoretische Basis. Ab etwa 5.-6. Lernjahren wechselt der Schüler nach einer instrumentalen Überprüfung in die
  • Mittelstufe

    Die Mittelstufe umfasst etwa die Lernjahre 7. bis 10. und endet schließlich mit einer Übertrittsprüfung, deren positive Absolvierung zusammen mit den vorgeschriebenen Ergänzungsfächern zum Aufstieg in die Oberstufe führt.
  • Oberstufe

    In der Oberstufe besteht weiterhin der verpflichtende Besuch der praktischen Ergänzungsfächer wie oben beschrieben. Sie endet mit einer Abschlussprüfung.