Anmeldung eines Sterbefalles - Welche Unterlagen sind wo vorzulegen?

Am einfachsten ist es, folgende Dokumente des/der Verstorbenen entweder bei der für die Beerdigung beauftragten Bestattung oder beim Standesamt, bei dem der Tod beurkundet wird, abzugeben:

a)  Der/die Vestorbene war ledig:

  • Geburtsurkunde
  • Meldebestätigung/Meldezettel über den Hauptwohnsitz
  • Staatsbürgerschaftsnachweis (bei fremder Staatsangehörigkeit: Reisepass)

b) Der/die Vestorbene war verheiratet:

  • Geburtsurkunde
  • Meldebestätigung/Meldezettel über den Hauptwohnsitz
  • Heiratsurkunde der letzten Ehe
  • Staatsbürgerschaftsnachweis (bei fremder Staatsangehörigkeit: Reisepass)

c) Der/die Verstorbene war geschieden:

  • Geburtsurkunde
  • Meldebestätigung/Meldezettel überden Hauptwohnsitz
  • Heiratsurkunde der letzten Ehe
  • Scheidungsbeschluss oder – urteil über die Auflösung dieser Ehe
  • Staatsbürgerschaftsnachweis (bei fremder Staatsangehörigkeit: Reisepass)

d) Der/die Verstorbene war verwitwet:

  • Geburtsurkunde
  • Meldebestätigung/Meldezettel über den Hauptwohnsitz
  • Heiratsurkunde der letzten Ehe
  • Sterbeurkunde des Gatten
  • Staatsbürgerschaftsnachweis (bei fremder Staatsangehörigkeit: Reisepass)

Von den Urkunden kann abgesehen werden, wenn diese im Zentralen Personenstandsregister vollständig erfasst wurden.

Anzeige einer Totgeburt

Für die Beurkundung sind folgende Dokumente entweder beim Standesamt, im Allg. öffentl. Krankenhaus oder bei der jeweiligen Bestattung vorzulegen:

Für die Beurkundung werden benötigt:

  • Heiratsurkunde der Eltern des ehelichen Kindes oder Geburtsurkunde (gegebenenfalls auch Heiratsurkunde) der Mutter des unehelichen Kindes; gegebenenfalls der Nachweis der Auflösung der Ehe
  • Meldezettel über den Hauptwohnsitz der Eltern (Mutter)
  • Staatsbürgerschaftsnachweis der Eltern (Mutter), bei fremder Staatsangehörigkeit: Reisepass

Allen Urkunden und Dokumenten, die nicht in deutscher Sprache ausgestellt sind, ist eine Übersetzung eines in Österreich allgemein beeideten gerichtlichen Dolmetschers beizulegen.
Sämtliche Dokumente sind im Original vorzulegen (werden sofort nach durch geführter Beurkundung an die Partei retourniert).

Von den Urkunden kann abgesehen werden, wenn diese im Zentralen Personenstandsregister vollständig erfasst wurden.