Ausfolgung persönlicher Gegenstände des (der) Verstorbenen

Im Krankenhaus vorhandene Kleider des(der) Verstorbenen werden von der Verwaltung des Krankenhauses nur an die nächsten Angehörigen (Eltern, Gatte, Kinder, Geschwister) ausgefolgt. Schmuck, Bargeld etc. bleibt bis zur Verlassenschaftsabhandlung im Depot des Krankenhauses.

Bedachtnahme auf Berechtigungen und Verpflichtungen

Berechtigungen und Verpflichtungen, die auf den Namen des Verstorbenen lauten, müssen gelöst oder geändert werden. Zumeist handelt es sich um einen oder mehrere der folgenden Verträge: Rundfunk- oder Fernsehbewilligung, Fernsprechanschluss, Strombezug, Abonnements, Mitgliedschaften bei Vereinen und Organisationen, Mietverträge, Girokonto (Daueraufträge), KFZ-Zulassung (wenn das auf den Verstorbenen zugelassene Fahrzeug vom Erben weiter benutzt werden soll, so hat der Berechtigte darauf zu achten, dass im Einantwortungsbeschluss das KFZ laut Kennzeichen erwähnt wird), Abmeldung des Zweitwohnsitzes (Die Meldebehörde des Hauptwohnsitzes lt. Sterbeurkunde wird vom Standesamt verständigt).

Verlassenschaft

Nach jedem Todesfall wird ein Verlassenschaftsverfahren eingeleitet. Das zuständige Gericht wird vom Standesamt automatisch verständigt und bestellt den nach Wohnort und Sterbetag zuständigen Notar zum Gerichtskommissar. In dringenden Fällen kann der zuständige Notar bei Gericht oder bei uns erfragt und von den Erben selbst aufgesucht werden. Ansonsten werden die Hinterbliebenen vom Notar zur Todfallsaufnahme bestellt. Mitzubringen sind die Personaldokumente, sämtliche Rechnungen über die Bestattungskosten, Kosten eines Grabmales, Kosten, die durch die letzte Krankheit verursacht wurden usw., weiters müssen Name, Beschäftigung, Alter und Wohnort der nächsten Angehörigen angegeben und ein etwa vorhandenes Testament vorgelegt werden.